„Unsere Systeme sind gewachsen, nicht geplant."
Dieselbe Kundenadresse liegt vierfach vor: im Anzeigensystem, im Abo, in der Buchhaltung und im Newsletter-Tool. Gepflegt wird sie an drei Stellen – und an einer nie.
Start Verlage & Medienhäuser
Branchenkompetenz Medien & Verlage
Vierte Generation in einem Druckerei- und Verlagsbetrieb, gelernter Verlagskaufmann in einem Tageszeitungsverlag, zehn Jahre im Verlag gearbeitet – in der Softwareentwicklung, im Vertrieb, im Anzeigenverkauf und im Verlagsmarketing. Seit 1998 baue ich digitale Systeme für Medienhäuser. Wenn Sie mir Ihr Problem schildern, muss ich nicht erst nachfragen, was ein Belegexemplar ist.
Die Situation
Redaktion, Anzeigenverkauf, Vertrieb, Abo, Aboabrechnung, Zustellung, Archiv, Website, Newsletter, App: In den meisten Häusern ist jedes dieser Felder über Jahrzehnte eigenständig gewachsen. Jedes System hat einen guten Grund für seine Existenz, jedes hat seine eigenen Stammdaten – und niemand traut sich, das Geflecht anzufassen, weil morgen früh die Zeitung erscheinen muss. Genau diese Ausgangslage kenne ich von innen.
Dieselbe Kundenadresse liegt vierfach vor: im Anzeigensystem, im Abo, in der Buchhaltung und im Newsletter-Tool. Gepflegt wird sie an drei Stellen – und an einer nie.
Die Erlöse verschieben sich schneller als die Kostenstruktur. Jede Entscheidung muss zwei Geschäftsmodelle gleichzeitig bedienen – ohne das tragende zu beschädigen.
Redaktionen und Anzeigenabteilungen haben schon einige Systemwechsel überlebt. Wer diese Erfahrung nicht ernst nimmt, verliert das Projekt in der ersten Schulungswoche.
Erfahrung
Keine Referenzliste aus einem Beratungshaus, sondern ein Berufsweg, der in dieser Branche begonnen hat und sie nie verlassen hat.
HERKUNFT
Aufgewachsen zwischen Druckmaschinen und Satzarbeiten, schon als Jugendlicher in Gestaltung und Medienproduktion eingebunden. Was ein Medienprodukt kostet und woran es scheitert, habe ich nicht im Seminar gelernt.
AUSBILDUNG
Der Beruf, der Medienproduktion und kaufmännisches Denken zusammenbringt – gelernt in einer großen Zeitungsgruppe, dort, wo Auflage, Anzeigenerlös und Redaktionsschluss täglich aufeinandertreffen.
ZEHN JAHRE IM VERLAG
Softwareentwicklung, Zeitungsvertrieb, Anzeigenverkauf, Verlagsmarketing. Ich habe erlebt, wie unterschiedlich Entwickler, Vertriebler und Kaufleute über dieselbe Sache sprechen – und warum Projekte genau daran scheitern.
1995
Als Produktioner in einem Telefonbuchverlag habe ich ein Online-Stadtportal konzipiert und den Informatiker zur Umsetzung instruiert. Die Rolle zwischen Konzept und Technik ist seither meine geblieben.
SEIT 1998
Mit der Gründung der Internetagentur REIMEDIA kamen die Verlagsprojekte: Für den Westfälischen Anzeiger habe ich die erste Website mit Anzeigenmarkt konzipiert und entwickelt. Seither mehrere hundert Internetprojekte.
EIGENER VERLAG
Mehrere regionale Online-Portale konzipiert, programmiert und redaktionell betrieben. Dazu HammTV, ein lokales Web-TV mit fest angestelltem Redakteur – rund 1.000 Videobeiträge in fünf Jahren. Zur Finanzierung habe ich lokale Print-Zeitschriften verlegt, von der Vermarktungskonzeption über die Redaktion bis zum Verkauf. Verlegerisches Risiko kenne ich nicht aus Fallstudien.
HEUTE
Seit 28 Jahren am Markt: Beratung und Produktion von Online über Print bis zur Weiterverarbeitung, Web-Applikationen betreiben wir als Provider selbst. Ich weiß deshalb auch, was ein Dienstleister leisten kann – und was er in einem Angebot gern offenlässt.
„Ich muss mir nicht erklären lassen, warum eine Anforderung im Haus als unmöglich gilt. Meistens kenne ich den Grund – und weiß, ob er noch gilt."
Thomas ReimannBeraterleistungen
Immer in derselben Rolle: anbieterneutral, provisionsfrei und operativ an Bord – nicht als Gutachten, das in der Schublade endet.
Vor der Entscheidung
Bevor Geld fließt, muss feststehen, welches Problem gelöst werden soll – und was die Lösung im Verlagsalltag wert sein darf.
Während der Umsetzung
Zwischen Redaktion, IT, Anzeigenabteilung und Dienstleister sitzt in dieser Phase niemand, der alle vier Sprachen spricht. Diese Rolle nehme ich ein.
Für das Geschäftsmodell
Digitalisierung ist im Verlag kein IT-Thema, sondern eine Frage der Erlöse. Wir schauen auf beides gleichzeitig.
Was Sie davon haben
„Ich habe selbst verlegt, Anzeigen verkauft und Redakteure bezahlt. Ich weiß, was es heißt, wenn eine Fehlentscheidung aus dem eigenen Ergebnis bezahlt wird."
Thomas ReimannAblauf
Kein Vorgehensmodell von der Stange, aber ein verlässlicher roter Faden.
Getrennte Gespräche mit Verlagsleitung, Redaktion, Anzeigen, Vertrieb und IT. Die Sichtweisen unterscheiden sich – das ist die eigentliche Information.
Prozesse, Datenflüsse und Systeme erfassen. Medienbrüche, Doppelpflege und liebgewonnene Sonderwege sichtbar machen.
Aus diffusen Wünschen priorisierte, prüfbare Anforderungen formulieren – mit Testfällen aus dem laufenden Betrieb.
Optionen bewerten, Aufwände auf Plausibilität prüfen, Wirtschaftlichkeit rechnen, Entscheidung nachvollziehbar dokumentieren.
Einführung steuern, zwischen den Beteiligten übersetzen, Migration begleiten, Mitarbeitende befähigen.
Nach dem Go-live prüfen, was im Alltag hakt – und die Potenziale heben, die jetzt erst sichtbar werden.
Häufige Fragen
Weil in Verlagen die Fachlogik das Projekt entscheidet, nicht die Technik. Wer Rabattstaffeln, Erscheinungstermine, Zustellbezirke und Redaktionsschluss nicht kennt, braucht Monate, um zu verstehen, warum eine scheinbar einfache Anforderung im Haus als unmöglich gilt. Diese Monate zahlen Sie – und am Ende steht trotzdem eine Empfehlung von jemandem, der Ihr Geschäft aus Interviews kennt.
Ja – gerade dort fehlt die Kapazität, ein Auswahlverfahren neben dem Tagesgeschäft zu stemmen. Der Zuschnitt richtet sich nach der Aufgabe: von wenigen Tagen für eine Zweitmeinung zu einem vorliegenden Angebot bis zur Begleitung einer kompletten Systemablösung über Monate.
Nur begründet – und nie gegen Provision. Ich bin an keinen Anbieter gebunden. Die Empfehlung entsteht aus Ihren priorisierten Anforderungen und aus Testfällen aus Ihrem echten Tagesgeschäft. Wenn das beste Ergebnis heißt, das vorhandene System zu behalten und zwei Schnittstellen zu bauen, sage ich das auch.
Zuerst wird aufgenommen, was sie tatsächlich leisten, welche Daten wo entstehen und welche Sonderwege sich eingeschliffen haben. Erst danach entscheiden wir, was abgelöst, was angebunden und was bewusst stehen gelassen wird. Eine Ablösung um ihrer selbst willen kostet mehr, als sie bringt.
Sinnvoll dort, wo wiederkehrende Arbeit anfällt: Verschlagwortung, Archivrecherche, Zusammenfassungen, Aufbereitung für unterschiedliche Kanäle. Entscheidend sind klare Regeln zu Quellen, Kennzeichnung und Verantwortung – und die frühe Einbindung der Redaktion. Sonst entsteht Misstrauen statt Entlastung. Mehr zum Thema KI →
Nein. Meine Bewertung von Systemen und Anbietern ist neutral, daran hängen keine Provisionen. Die REIMEDIA GmbH steht als Medienmanufaktur bereit, wenn Umsetzungskapazität gebraucht wird – als Angebot, nicht als Voraussetzung.
Ein Orientierungsgespräch kostet Sie nichts außer einer halben Stunde – und Sie merken in den ersten fünf Minuten, ob ich Ihre Branche verstehe.
Orientierungsgespräch anfragenAuch relevant
Die zweite Branche, die ich von innen kenne.
Mehr erfahrenVon der Anforderung über die Auswahl bis zum Go-live.
Mehr erfahren40 Jahre Programmiererfahrung – Anforderungen, Steuerung, Testing.
Mehr erfahrenDer vollständige Werdegang – vom C64 zur Medienmanufaktur.
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