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Branchenkompetenz Medien & Verlage

Ihre Branche kenne ich nicht aus Studien. Ich bin darin groß geworden.

Vierte Generation in einem Druckerei- und Verlagsbetrieb, gelernter Verlagskaufmann in einem Tageszeitungsverlag, zehn Jahre im Verlag gearbeitet – in der Softwareentwicklung, im Vertrieb, im Anzeigenverkauf und im Verlagsmarketing. Seit 1998 baue ich digitale Systeme für Medienhäuser. Wenn Sie mir Ihr Problem schildern, muss ich nicht erst nachfragen, was ein Belegexemplar ist.

Thomas Reimann – Digitalisierungsberatung für Verlage und Medienhäuser

Die Situation

Kaum eine Branche hat ihr Geschäftsmodell so tief umgebaut wie die Verlagsbranche – und kaum eine schleppt so viel gewachsene Technik mit.

Redaktion, Anzeigenverkauf, Vertrieb, Abo, Aboabrechnung, Zustellung, Archiv, Website, Newsletter, App: In den meisten Häusern ist jedes dieser Felder über Jahrzehnte eigenständig gewachsen. Jedes System hat einen guten Grund für seine Existenz, jedes hat seine eigenen Stammdaten – und niemand traut sich, das Geflecht anzufassen, weil morgen früh die Zeitung erscheinen muss. Genau diese Ausgangslage kenne ich von innen.

TYPISCH 01

„Unsere Systeme sind gewachsen, nicht geplant."

Dieselbe Kundenadresse liegt vierfach vor: im Anzeigensystem, im Abo, in der Buchhaltung und im Newsletter-Tool. Gepflegt wird sie an drei Stellen – und an einer nie.

TYPISCH 02

„Print trägt noch. Digital soll übernehmen."

Die Erlöse verschieben sich schneller als die Kostenstruktur. Jede Entscheidung muss zwei Geschäftsmodelle gleichzeitig bedienen – ohne das tragende zu beschädigen.

TYPISCH 03

„Die Technik können wir kaufen. Die Leute müssen mit."

Redaktionen und Anzeigenabteilungen haben schon einige Systemwechsel überlebt. Wer diese Erfahrung nicht ernst nimmt, verliert das Projekt in der ersten Schulungswoche.

Erfahrung

Woher ich die Branche kenne

Keine Referenzliste aus einem Beratungshaus, sondern ein Berufsweg, der in dieser Branche begonnen hat und sie nie verlassen hat.

HERKUNFT

Vierte Generation in einem Druckerei- und Verlagsbetrieb

Aufgewachsen zwischen Druckmaschinen und Satzarbeiten, schon als Jugendlicher in Gestaltung und Medienproduktion eingebunden. Was ein Medienprodukt kostet und woran es scheitert, habe ich nicht im Seminar gelernt.

AUSBILDUNG

Verlagskaufmann in einem Tageszeitungsverlag

Der Beruf, der Medienproduktion und kaufmännisches Denken zusammenbringt – gelernt in einer großen Zeitungsgruppe, dort, wo Auflage, Anzeigenerlös und Redaktionsschluss täglich aufeinandertreffen.

ZEHN JAHRE IM VERLAG

Vier Abteilungen, vier Blickwinkel auf dasselbe Haus

Softwareentwicklung, Zeitungsvertrieb, Anzeigenverkauf, Verlagsmarketing. Ich habe erlebt, wie unterschiedlich Entwickler, Vertriebler und Kaufleute über dieselbe Sache sprechen – und warum Projekte genau daran scheitern.

1995

Ein Online-Stadtportal, als das Web noch ein Gerücht war

Als Produktioner in einem Telefonbuchverlag habe ich ein Online-Stadtportal konzipiert und den Informatiker zur Umsetzung instruiert. Die Rolle zwischen Konzept und Technik ist seither meine geblieben.

SEIT 1998

Eigene Agentur – und der erste Anzeigenmarkt im Netz

Mit der Gründung der Internetagentur REIMEDIA kamen die Verlagsprojekte: Für den Westfälischen Anzeiger habe ich die erste Website mit Anzeigenmarkt konzipiert und entwickelt. Seither mehrere hundert Internetprojekte.

EIGENER VERLAG

Selbst verlegt: Portale, Web-TV und Print-Zeitschriften

Mehrere regionale Online-Portale konzipiert, programmiert und redaktionell betrieben. Dazu HammTV, ein lokales Web-TV mit fest angestelltem Redakteur – rund 1.000 Videobeiträge in fünf Jahren. Zur Finanzierung habe ich lokale Print-Zeitschriften verlegt, von der Vermarktungskonzeption über die Redaktion bis zum Verkauf. Verlegerisches Risiko kenne ich nicht aus Fallstudien.

HEUTE

Medienmanufaktur und Hosting-Provider

Seit 28 Jahren am Markt: Beratung und Produktion von Online über Print bis zur Weiterverarbeitung, Web-Applikationen betreiben wir als Provider selbst. Ich weiß deshalb auch, was ein Dienstleister leisten kann – und was er in einem Angebot gern offenlässt.

„Ich muss mir nicht erklären lassen, warum eine Anforderung im Haus als unmöglich gilt. Meistens kenne ich den Grund – und weiß, ob er noch gilt."

Thomas Reimann

Beraterleistungen

Wobei ich Verlage und Medienhäuser unterstütze

Immer in derselben Rolle: anbieterneutral, provisionsfrei und operativ an Bord – nicht als Gutachten, das in der Schublade endet.

Vor der Entscheidung

Systeme und Anbieter bewerten

Bevor Geld fließt, muss feststehen, welches Problem gelöst werden soll – und was die Lösung im Verlagsalltag wert sein darf.

  • Prozessaufnahme in Redaktion, Anzeigen, Vertrieb und Abo
  • Lastenheft mit Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen
  • Anbieterneutrale Marktsichtung, auch jenseits der bekannten Namen
  • Testfälle aus Ihrem echten Tagesgeschäft statt Hochglanz-Demos
  • Bewertungsmatrix und Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung

Während der Umsetzung

Einführung steuern und übersetzen

Zwischen Redaktion, IT, Anzeigenabteilung und Dienstleister sitzt in dieser Phase niemand, der alle vier Sprachen spricht. Diese Rolle nehme ich ein.

  • Projekt- und Dienstleistersteuerung, Prüfung von Aufwänden
  • Datenmigration aus gewachsenen Altbeständen begleiten
  • Statusprüfung jenseits der Ampelfarben
  • Konflikte klären, bevor sie das Projekt kosten
  • Key-User aufbauen, Schulung an echten Arbeitsabläufen

Für das Geschäftsmodell

Erlöse digital tragfähig machen

Digitalisierung ist im Verlag kein IT-Thema, sondern eine Frage der Erlöse. Wir schauen auf beides gleichzeitig.

  • Digitale Erlösmodelle und Paid Content realistisch bewerten
  • Anzeigen- und Vermarktungsprozesse verschlanken
  • Abo- und Kundendaten zusammenführen statt vervielfachen
  • E-Commerce und Shopanbindungen für Verlagsprodukte
  • KI-Anwendungsfälle in Redaktion und Produktion finden und regeln

Was Sie davon haben

Sieben Gründe, mich zu buchen

„Ich habe selbst verlegt, Anzeigen verkauft und Redakteure bezahlt. Ich weiß, was es heißt, wenn eine Fehlentscheidung aus dem eigenen Ergebnis bezahlt wird."

Thomas Reimann

Ablauf

Wie ein Projekt im Verlag mit mir läuft

Kein Vorgehensmodell von der Stange, aber ein verlässlicher roter Faden.

  1. 1

    Zuhören

    Getrennte Gespräche mit Verlagsleitung, Redaktion, Anzeigen, Vertrieb und IT. Die Sichtweisen unterscheiden sich – das ist die eigentliche Information.

  2. 2

    Aufnehmen

    Prozesse, Datenflüsse und Systeme erfassen. Medienbrüche, Doppelpflege und liebgewonnene Sonderwege sichtbar machen.

  3. 3

    Anforderungen schärfen

    Aus diffusen Wünschen priorisierte, prüfbare Anforderungen formulieren – mit Testfällen aus dem laufenden Betrieb.

  4. 4

    Entscheiden

    Optionen bewerten, Aufwände auf Plausibilität prüfen, Wirtschaftlichkeit rechnen, Entscheidung nachvollziehbar dokumentieren.

  5. 5

    Umsetzen & begleiten

    Einführung steuern, zwischen den Beteiligten übersetzen, Migration begleiten, Mitarbeitende befähigen.

  6. 6

    Wirkung sichern

    Nach dem Go-live prüfen, was im Alltag hakt – und die Potenziale heben, die jetzt erst sichtbar werden.

Häufige Fragen

Was Verlage vorab wissen wollen

Warum ein Branchenberater und kein allgemeiner IT-Berater?

Weil in Verlagen die Fachlogik das Projekt entscheidet, nicht die Technik. Wer Rabattstaffeln, Erscheinungstermine, Zustellbezirke und Redaktionsschluss nicht kennt, braucht Monate, um zu verstehen, warum eine scheinbar einfache Anforderung im Haus als unmöglich gilt. Diese Monate zahlen Sie – und am Ende steht trotzdem eine Empfehlung von jemandem, der Ihr Geschäft aus Interviews kennt.

Arbeiten Sie auch für kleine Verlage und Fachverlage?

Ja – gerade dort fehlt die Kapazität, ein Auswahlverfahren neben dem Tagesgeschäft zu stemmen. Der Zuschnitt richtet sich nach der Aufgabe: von wenigen Tagen für eine Zweitmeinung zu einem vorliegenden Angebot bis zur Begleitung einer kompletten Systemablösung über Monate.

Empfehlen Sie bestimmte Verlagssysteme?

Nur begründet – und nie gegen Provision. Ich bin an keinen Anbieter gebunden. Die Empfehlung entsteht aus Ihren priorisierten Anforderungen und aus Testfällen aus Ihrem echten Tagesgeschäft. Wenn das beste Ergebnis heißt, das vorhandene System zu behalten und zwei Schnittstellen zu bauen, sage ich das auch.

Wie gehen Sie mit gewachsenen Altsystemen um?

Zuerst wird aufgenommen, was sie tatsächlich leisten, welche Daten wo entstehen und welche Sonderwege sich eingeschliffen haben. Erst danach entscheiden wir, was abgelöst, was angebunden und was bewusst stehen gelassen wird. Eine Ablösung um ihrer selbst willen kostet mehr, als sie bringt.

Was ist mit Künstlicher Intelligenz in der Redaktion?

Sinnvoll dort, wo wiederkehrende Arbeit anfällt: Verschlagwortung, Archivrecherche, Zusammenfassungen, Aufbereitung für unterschiedliche Kanäle. Entscheidend sind klare Regeln zu Quellen, Kennzeichnung und Verantwortung – und die frühe Einbindung der Redaktion. Sonst entsteht Misstrauen statt Entlastung. Mehr zum Thema KI →

Verkaufen Sie mir am Ende Ihre eigene Agentur?

Nein. Meine Bewertung von Systemen und Anbietern ist neutral, daran hängen keine Provisionen. Die REIMEDIA GmbH steht als Medienmanufaktur bereit, wenn Umsetzungskapazität gebraucht wird – als Angebot, nicht als Voraussetzung.

Reden wir über Ihr Haus.

Ein Orientierungsgespräch kostet Sie nichts außer einer halben Stunde – und Sie merken in den ersten fünf Minuten, ob ich Ihre Branche verstehe.

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