Start Entrepreneurship & Startup

Leistungsfeld Entrepreneurship

Gründen ist kein Seminar. Ich habe es selbst gemacht – seit 1998.

Sparring für Gründerinnen und Gründer, für Ausgründungen aus dem Mittelstand und für Unternehmer, die ein neues Geschäftsfeld aufbauen. Von jemandem, der eigene Produkte entwickelt, Kunden gewonnen, Gehälter gezahlt und die Liquiditätsplanung selbst verantwortet hat.

Thomas Reimann im Sparringsgespräch mit einer Gründerin

Die Situation

Die meisten Gründungen scheitern nicht an der Idee. Sondern an allem drumherum.

Die Idee ist selten das Problem. Zum Problem werden die Fragen, die man beim ersten Mal noch nicht kennt: Wofür zahlen Kunden wirklich? Was darf das Produkt kosten? Wen stelle ich zuerst ein? Wann ist Wachstum gesund und wann gefährlich?

TYPISCH 01

„Wir bauen erst mal das Produkt fertig."

Monate Entwicklung, bevor der erste Kunde gefragt wurde. Wenn das Geld knapp wird, ist die entscheidende Annahme immer noch ungeprüft.

TYPISCH 02

„Der Umsatz kommt, aber es bleibt nichts hängen."

Preise nach Bauchgefühl, Kosten nie sauber zugeordnet. Ein volles Auftragsbuch kann ein Unternehmen genauso zuverlässig ruinieren wie ein leeres.

TYPISCH 03

„Ich mache alles selbst – ich weiß ja, wie es geht."

Der Gründerreflex. Er trägt bis etwa zum fünften Mitarbeiter. Danach wird aus Einsatz ein Engpass, und aus dem Unternehmer der teuerste Sachbearbeiter im Haus.

Der Rahmen

Was Unternehmertum tatsächlich umfasst

Entrepreneurship ist kein einzelnes Fach, sondern eine Reihe von Aufgaben, die gleichzeitig anfallen und sich gegenseitig beeinflussen. Diese hier gehören dazu – über die meisten davon können wir sprechen, bei den rechtlichen und steuerlichen sage ich Ihnen, wo Ihr Anwalt und Ihr Steuerberater übernehmen müssen.

„Ein Gründer muss nicht alles können.
Er muss nur wissen, was er gerade nicht weiß."

Thomas Reimann

Erfahrung

Selbst gegründet, selbst getragen

Keine Beraterkarriere mit Gründungsmodul, sondern ein Unternehmerleben – inklusive der Jahre, in denen es knapp war.

1998

Gründung der eigenen Agentur

Aus dem Angestelltenverhältnis heraus die Internetagentur REIMEDIA gegründet – zu einer Zeit, als das Web für die meisten Unternehmen noch ein Gerücht war. Aus der Agentur ist die heutige REIMEDIA GmbH geworden.

EIGENE PRODUKTE

Portale, Web-TV und eigene Zeitschriften

Mehrere regionale Online-Portale konzipiert, programmiert und redaktionell betrieben. Dazu HammTV, ein lokales Web-TV mit fest angestelltem Redakteur, und zur Finanzierung eigene Print-Zeitschriften – von der Vermarktungskonzeption bis zum Anzeigenverkauf. Jedes davon eine Gründung mit eigenem Risiko.

PRODUKTENTWICKLUNG

Aus Ideen wurden Marken

Der ArbeitszufriedenheitsKompass, coreando und eGAST sind aus eigener Initiative entstanden: Idee, Konzept, Entwicklung, Positionierung, Preis, Vertrieb. Ich weiß deshalb, wie lang der Weg vom Prototyp zum zahlenden Kunden wirklich ist.

SEIT ÜBER 25 JAHREN

Verantwortung für Umsatz, Personal und Liquidität

Gehälter zahlen, wenn ein Großkunde spät überweist. Investieren, ohne zu wissen, ob es aufgeht. Mitarbeitende einstellen, führen und auch wieder verabschieden. Diese Erfahrungen sind der Grund, warum ich bei Planzahlen genauer hinsehe als die meisten.

DAS HANDWERKSZEUG

Entwickler, Kaufmann, Mediator

40 Jahre Programmiererfahrung für die Technikfragen, die Ausbildung zum Verlagskaufmann für die kaufmännischen – und die Mediationsausbildung für den Moment, in dem sich zwei Gründer über die Richtung zerlegen.

Beraterleistungen

Wobei ich Gründer und junge Unternehmen unterstütze

Nicht als Coach mit Fragenkatalog, sondern als Sparringspartner, der widerspricht – und der die Zahlen dahinter selbst rechnen kann.

Bevor Geld fließt

Geschäftsmodell & Marktzugang

Die unbequemen Fragen zuerst: Wer zahlt, wofür genau, und warum ausgerechnet Ihnen?

  • Marktchance und Kundenproblem schärfen
  • Geschäftsmodell und Erlöslogik durchrechnen
  • Preise, Kosten und Deckungsbeitrag kalkulieren
  • Planannahmen auf Belastbarkeit prüfen
  • Risiken benennen, statt sie zu verwalten

Beim Bauen

Produkt, MVP & Technik

Hier zahlt sich aus, dass ich selbst entwickelt habe: Ich erkenne, was ein MVP wirklich braucht – und was warten kann.

  • MVP so schneiden, dass er die entscheidende Annahme prüft
  • Make or buy: selbst bauen, kaufen oder mieten
  • Entwickler und Dienstleister auswählen und steuern
  • Angebote und Aufwände auf Plausibilität prüfen
  • Digitale Vermarktung und Vertriebswege aufbauen

Beim Wachsen

Team, Struktur & Skalierung

Der Punkt, an dem aus einer Idee ein Unternehmen wird – und an dem die meisten Gründer zum eigenen Engpass werden.

  • Erste Einstellungen: wen zuerst, mit welcher Aufgabe
  • Prozesse und Zuständigkeiten schaffen, bevor Chaos entsteht
  • Führung lernen: delegieren, ohne loszulassen
  • Wachstum finanzieren, ohne die Liquidität zu verlieren
  • Kooperationen, Netzwerke und Nachfolge vorbereiten

„Ein volles Auftragsbuch ruiniert ein junges Unternehmen
genauso zuverlässig wie ein leeres. Nur schneller."

Thomas Reimann

Ablauf

Wie das Sparring läuft

Kein Programm mit festen Modulen, sondern der Takt, den Ihr Vorhaben gerade braucht.

  1. 1

    Zuhören

    Wo stehen Sie, was ist entschieden, was ist noch offen – und was treibt Sie nachts um?

  2. 2

    Prüfen

    Geschäftsmodell, Zahlen und Annahmen durchgehen. Ich rechne nach, statt zu ermutigen.

  3. 3

    Schärfen

    Aus vielen Möglichkeiten den nächsten belastbaren Schritt machen – mit Aufwand, Frist und Kriterium.

  4. 4

    Umsetzen

    Produkt bauen oder bauen lassen, Dienstleister steuern, Vertrieb starten, erste Leute einstellen.

  5. 5

    Nachhalten

    Regelmäßiger Termin: Was hat funktioniert, was nicht, und was folgt daraus? Ohne Beschönigung.

  6. 6

    Loslassen

    Das Ziel ist, dass Sie mich nicht mehr brauchen. Ein Sparringspartner, der sich unentbehrlich macht, hat versagt.

Häufige Fragen

Was Gründer vorab wissen wollen

Was unterscheidet Sie von einem klassischen Gründungsberater?

Ich habe selbst gegründet. 1998 die Internetagentur, dazu eigene Portale, ein lokales Web-TV und Print-Zeitschriften – finanziert aus eigener Tasche, mit Angestellten und laufenden Gehältern. Unternehmerisches Risiko kenne ich nicht aus Fallstudien, sondern aus der eigenen Liquiditätsplanung. Das ändert die Art der Fragen, die ich stelle.

Helfen Sie bei Businessplänen und Förderanträgen?

Beim inhaltlichen Kern ja: Geschäftsmodell, Erlöslogik, Marktzugang und Planannahmen müssen tragfähig sein, sonst überzeugt kein Papier. Die formale Antragstellung und die steuerliche oder rechtliche Gestaltung übernehmen Ihr Steuerberater, Ihre Bank und Ihr Anwalt. Ich sage Ihnen offen, wo meine Zuständigkeit endet.

Wie groß sollte ein MVP sein?

Klein genug, um schnell am Markt zu sein. Groß genug, um die entscheidende Annahme zu prüfen. Der häufigste Fehler ist ein MVP, der alles kann außer der einen Sache, wegen der Kunden zahlen würden. Diesen Kern zu bestimmen und alles andere zu vertagen, ist meist die wertvollste Stunde im ganzen Projekt.

Beteiligen Sie sich an Startups?

Meine Beratung wird als Leistung vergütet, nicht über Anteile. Damit bleibt meine Einschätzung frei von eigenem Verwertungsinteresse – ich kann Ihnen auch sagen, dass Sie es lassen sollten. Über abweichende Modelle lässt sich im Einzelfall sprechen, der Regelfall ist es nicht.

Arbeiten Sie auch mit Ausgründungen aus etablierten Unternehmen?

Ja, das ist sogar ein häufiger Fall. Ein neues Geschäftsfeld aus einem gewachsenen Mittelständler heraus zu starten, verlangt zwei Denkweisen gleichzeitig: die Geschwindigkeit eines Startups und die Rücksicht auf das tragende Bestandsgeschäft. An dieser Nahtstelle arbeite ich seit Jahrzehnten. Mehr für Unternehmer →

Ab wann lohnt sich das Sparring?

Sobald Geld oder Zeit in eine Richtung fließen sollen, die schwer umkehrbar ist: vor der ersten Entwicklerbeauftragung, vor der ersten Einstellung, vor dem Vertrag mit einem Plattformanbieter. Vorher kostet die Klärung Stunden, nachher Monate.

Erzählen Sie mir Ihr Vorhaben.

Ein Orientierungsgespräch kostet Sie nichts außer einer halben Stunde – und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie unbequem ist.

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