„Das Angebot klingt gut – aber können wir es beurteilen?"
Sieben Positionen, fünfstellige Summe, keine Vergleichsbasis. Ob 40 Tage angemessen sind, weiß im Haus niemand. Was fehlt, fällt erst in der Rechnung auf.
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Branchenkompetenz Software & Web
Anforderungsmanagement, Projektmanagement, Testing und Teamsteuerung für Software- und Web-Projekte im Mittelstand. Ich programmiere seit vier Jahrzehnten, habe mehrere hundert Projekte gebaut und betreibe Web-Anwendungen bis heute als Provider – und stehe deshalb nicht daneben, sondern mittendrin.
Die Situation
Zwischen „wir brauchen etwas Eigenes" und einer Anwendung, die im Alltag trägt, liegen Anforderungen, Aufwände, Schnittstellen, Tests und Menschen, die miteinander reden müssen. Fehlt an einer dieser Stellen die Präzision, zahlt sie das Projekt später doppelt.
Sieben Positionen, fünfstellige Summe, keine Vergleichsbasis. Ob 40 Tage angemessen sind, weiß im Haus niemand. Was fehlt, fällt erst in der Rechnung auf.
Beide Seiten haben recht: Umgesetzt wurde, was im Ticket stand. Nur stand dort nicht, was der Fachbereich tatsächlich braucht.
Dann ist es zu spät zum Gegensteuern. Testfälle gehören vor den Vertrag, nicht hinter die Entwicklung – sonst gibt es keine Grundlage für eine Abnahme.
Erfahrung
Keine Methodenschulung, sondern ein Berufsweg, der mit dem Programmieren begonnen hat und über eigene Produkte, Kundenprojekte und den laufenden Betrieb bis heute reicht.
DER ANFANG
Angefangen auf dem Commodore C64, später auf dem PC – von Beginn an nicht mit Spielereien, sondern mit kaufmännischen Anwendungen. Diese Prägung ist geblieben: Software muss etwas leisten, nicht beeindrucken.
IM VERLAG
Nach der Ausbildung zunächst in der Softwareentwicklungsabteilung einer großen Zeitungsgruppe. Dort habe ich zum ersten Mal erlebt, wie unterschiedlich Entwickler, Vertriebler und Kaufleute über dieselbe Sache sprechen.
SEIT 1998
Mit der Gründung von REIMEDIA kamen Web-Anwendungen, Online-Shops, Portale und Individualsoftware – konzipiert, entwickelt, eingeführt und über Jahre weiterentwickelt. Nicht ein Wurf, sondern Systeme, die Releasewechsel überstehen mussten.
BIS HEUTE
Web-Applikationen hosten wir als Provider für unsere Kunden selbst. Wer ein System über Jahre betreibt, lernt die unbequemen Seiten kennen: Migrationen, Lastspitzen, Sicherheitsupdates, Datenpflege im Tagesgeschäft.
DIE ZWEITE SPRACHE
Gelernter Verlagskaufmann, seit 1998 Unternehmer mit Verantwortung für Umsatz, Personal und Liquidität – und ausgebildeter Mediator. Deshalb bewerte ich Technik am Deckungsbeitrag und erkenne Konflikte, bevor sie im Projektstatus verschwinden.
„Ein Entwickler, der ‚das geht nicht' sagt, meint meistens ‚das wollen wir nicht'.
Den Unterschied zu hören, spart Wochen."
Beraterleistungen
Anbieterneutral, provisionsfrei und operativ an Bord – ob Sie extern entwickeln lassen oder ein eigenes Team führen.
Vor der Zeile Code
Der größte Hebel im ganzen Projekt: Was nicht präzise beschrieben ist, wird teuer nachgeliefert.
Während der Entwicklung
Zwischen Geschäftsführung, Fachbereich und Entwicklung sitzt selten jemand, der alle drei Sprachen spricht. Diese Rolle nehme ich ein.
Vor dem Go-live
Ohne prüfbare Kriterien gibt es keine Abnahme, sondern nur ein Gefühl. Und ein Gefühl ist vor Gericht wertlos.
Der technische Schwerpunkt liegt dort, wo ich seit 1998 selbst gebaut habe: im Web. Websites und Portale, Online-Shops und B2B-Bestellsysteme, Kundenportale, Fachanwendungen und die Schnittstellen dazwischen. Ich konzipiere, bewerte und begleite – entwickelt wird von Ihrem Team, Ihrem Dienstleister oder, wenn Kapazität fehlt, von meiner Medienmanufaktur.
Was Sie davon haben
„Die teuerste Zeile Code ist die, die jemand schreibt,
weil niemand vorher gefragt hat, wofür sie gut sein soll."
Ablauf
Kein Vorgehensmodell von der Stange – funktioniert mit klassischem Wasserfall ebenso wie mit agilen Teams.
Getrennte Gespräche mit Geschäftsführung, Fachbereich und Entwicklung. Die Unterschiede sind die eigentliche Information.
Prozesse, Datenflüsse, Systeme und Schnittstellen erfassen. Medienbrüche und Sonderwege sichtbar machen.
Aus Wünschen priorisierte, prüfbare Anforderungen formulieren – mit Testfällen aus dem laufenden Betrieb.
Make or buy, Anbieter und Architektur bewerten, Aufwände prüfen, Wirtschaftlichkeit rechnen.
Entwicklung begleiten, Dienstleister führen, priorisieren, übersetzen, Konflikte früh klären.
Testen, abnehmen, migrieren, befähigen – und nach dem Go-live prüfen, was im Alltag hakt.
Häufige Fragen
In der Beratung nicht. Ich habe 40 Jahre lang selbst programmiert und Web-Anwendungen, Online-Shops und Individualsoftware gebaut – dieses Wissen setze ich ein, um Anforderungen zu schärfen, Aufwände zu prüfen und Entwickler zu steuern. Umgesetzt wird von Ihrem Team oder Ihrem Dienstleister. Fehlt Kapazität, steht die REIMEDIA GmbH bereit – als Angebot, nicht als Voraussetzung.
Anforderungsmanagement heißt, aus diffusen Wünschen präzise, priorisierte und prüfbare Anforderungen zu machen. Es entscheidet über den Projekterfolg, weil jede Lücke im Lastenheft später als Nachforderung zurückkommt – zu einem Vielfachen des Preises, den ihre Klärung vor Vertragsschluss gekostet hätte. Kein anderer Projektschritt hat ein vergleichbares Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.
An fehlenden Positionen für Datenmigration, Schnittstellen, Test und Abnahme. An Pauschalen ohne Bezugsgröße. Und an Schätzungen, die unabhängig vom Funktionsumfang immer dieselbe Größenordnung haben. Wer selbst entwickelt hat, sieht das vor Vertragsschluss – und nicht erst nach dem ersten Nachtrag.
Ja, als Interimsmanager auf Zeit. Ich übernehme die Projektverantwortung operativ, verschaffe mir einen Überblick über Stand, Code, Verträge und Beteiligte, priorisiere neu und führe die Dienstleister – befristet und mit klarer Übergabe an Ihr Haus.
Mit beidem. Entscheidend ist nicht das Vorgehensmodell, sondern ob Anforderungen prüfbar sind, Prioritäten verbindlich und Ergebnisse messbar. Ein Backlog ohne Akzeptanzkriterien scheitert genauso zuverlässig wie ein Lastenheft ohne Testfälle.
Ja. Interne Teams kennen ihre Systeme besser als jeder Externe, kommen aber mit ihren Argumenten oft nicht bis in die Geschäftsführung durch. Ich übersetze zwischen beiden Seiten, entlaste bei Anforderungen und Priorisierung und gebe der Entwicklung Rückendeckung. Mehr für IT-Verantwortliche →
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