Start Menschen & Potenziale

Leistungsfeld 04

Digitalisierung nimmt Arbeit ab. Die Frage ist: welche – und was dann?

In den meisten Projekten wird geplant, was die Software tut. Selten wird geplant, was die Menschen danach tun. Genau dort entstehen die beiden größten verschenkten Potenziale: Fähigkeiten, die niemand kennt, und Kapazitäten, die niemand nutzt.

Thomas Reimann im Gespräch mit einer Mitarbeiterin

Die Herausforderung

Zwei Sätze, die in Projekten fast nie ausgesprochen werden.

„Ich habe Angst, dass mein Arbeitsplatz wegfällt." Und: „Ich verstehe das nicht, aber ich traue mich nicht zu fragen." Beide Sätze bremsen mehr als jedes technische Problem – und beide brauchen einen Raum, in dem sie gesagt werden dürfen, ohne dass es Folgen hat.

MUSTER 01

Scham als heimliche Bremse

Wer eine Maske nicht versteht, fragt in einer Gruppenschulung nicht nach – und arbeitet danach weiter wie vorher, nur unauffälliger.

MUSTER 02

Sorge um den Arbeitsplatz

Solange niemand offen sagt, was das Projekt für die Stellen bedeutet, gilt jede Automatisierung als Ankündigung.

MUSTER 03

Unbekannte Fähigkeiten

Menschen können mehr, als ihre Stellenbeschreibung hergibt. Ohne Gespräch bleibt das im Unternehmen unentdeckt.

MUSTER 04

Kapazität ohne Plan

Die eingesparte Zeit verpufft, weil niemand vorher überlegt hat, wofür sie eingesetzt werden soll. Am Ende sinkt nur die Auslastung.

Mein Vorgehen

Vier Etappen, die Menschen mitnehmen

  1. 1

    Lage erfassen

    Stimmung, Sorgen und Erwartungen erheben – vertraulich und ohne Namensschild.

  2. 2

    Ansprechbar machen

    Formate schaffen, in denen Fragen und Ängste gesagt werden dürfen, ohne Nachteil.

  3. 3

    Befähigen

    Kurze, arbeitsplatznahe Lerneinheiten, Key-User im Team, Hilfe zum richtigen Zeitpunkt.

  4. 4

    Potenziale heben

    Potenzialgespräche führen, Bedarfe im Haus abgleichen, neue Rollen sichtbar machen.

„Wenn die Digitalisierung jemandem Arbeit abnimmt, ist die wichtigste Frage nicht, was die Software jetzt kann – sondern was dieser Mensch jetzt kann."

Thomas Reimann

Bausteine

Was ich konkret einbringe

Für die Messung nutze ich den ArbeitszufriedenheitsKompass© – ein strukturiertes Instrument, das Zufriedenheit vergleichbar macht, statt sie zu erahnen. So sehen Sie schwarz auf weiß, was eine Umstellung mit Ihrem Team macht.

Typische Fragen

Was Kunden hier fragen

Wie ehrlich kann man über Stellenabbau sprechen?

So ehrlich wie möglich – und keinen Satz weiter. Zusagen, die später nicht gehalten werden, kosten mehr Vertrauen als eine unangenehme Wahrheit. Was Sie noch nicht wissen, dürfen Sie auch so benennen: „Das ist offen, und Sie erfahren es, sobald ich es weiß."

Sprechen Mitarbeitende mit einem Externen wirklich offen?

Erfahrungsgemäß offener als mit der eigenen Führungskraft – vorausgesetzt, die Regeln sind vorher klar: Was ich weitergebe, wird vorher besprochen, und einzelne Aussagen werden nicht zurückverfolgbar berichtet.

Lohnt sich eine Messung, wenn wir die Probleme ohnehin kennen?

Sie kennen die lauten Probleme. Eine strukturierte Messung zeigt zusätzlich die stillen – und macht Veränderung über die Zeit vergleichbar. Ohne Ausgangswert lässt sich später nicht belegen, dass etwas besser geworden ist.

Was passiert mit Mitarbeitenden, die den neuen Anforderungen nicht folgen können?

Zuerst prüfen, ob es tatsächlich am Können liegt oder an fehlender Übung, ungünstigen Prozessen oder fehlender Zeit. Bleibt eine echte Lücke, geht es um passende Aufgaben und realistische Qualifizierung – Entscheidungen darüber trifft selbstverständlich Ihr Haus.

Was macht Ihre Umstellung mit Ihrem Team?

Im Orientierungsgespräch klären wir, wo es hakt und ob eine Messung, Gespräche oder Befähigung der richtige nächste Schritt sind.

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Weitere Leistungsfelder

Das gehört meistens dazu

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