Lösung sucht Problem
Ein Werkzeug wird angeschafft, weil es beeindruckt – nicht, weil ein konkreter Engpass damit verschwindet. Nach drei Monaten nutzt es niemand mehr.
Start Künstliche Intelligenz
Leistungsfeld 02
Die Frage ist nicht, ob Ihr Unternehmen Künstliche Intelligenz einsetzt – in vielen Häusern tun es einzelne Mitarbeitende längst, nur ungeregelt. Die Frage ist, wo sie wirklich etwas bringt, was sie kosten darf und unter welchen Regeln sie genutzt wird.
Die Herausforderung
Auf der einen Seite Erwartungen, die kein System einlöst. Auf der anderen Seite pauschale Verbote, die dazu führen, dass KI trotzdem genutzt wird – nur heimlich, über private Konten und mit Unternehmensdaten. Beides ist teuer. Der Weg dazwischen ist unspektakulär: wenige, gut gewählte Anwendungsfälle, sauber geregelt.
Ein Werkzeug wird angeschafft, weil es beeindruckt – nicht, weil ein konkreter Engpass damit verschwindet. Nach drei Monaten nutzt es niemand mehr.
Ohne Regeln entstehen Fakten: Angebote, Texte und Kundendaten landen in Diensten, die niemand freigegeben hat. Das Risiko trägt das Unternehmen.
KI-Ergebnisse gehen ungeprüft nach außen. Wer sie verantwortet und wer sie vorher kontrolliert, ist nicht festgelegt.
Die Belegschaft erfährt aus Gerüchten von KI-Plänen. Wo Schweigen herrscht, wird das Schlimmste angenommen – und gebremst.
Mein Vorgehen
Anwendungsfälle je Abteilung sammeln – auch die, die schon inoffiziell laufen.
Nutzen, Aufwand und Risiko gegeneinander abwägen und eine Reihenfolge festlegen.
Zwei bis drei Fälle mit klarem Erfolgsmaß umsetzen – klein genug, um daraus zu lernen.
Verständliche Nutzungsregeln, Schulung, Betriebsrat einbinden, Erfolgreiches verbreitern.
„Die beste KI-Strategie im Mittelstand besteht aus drei Anwendungsfällen, die wirklich funktionieren – nicht aus dreißig, die in einer Präsentation stehen."
Thomas ReimannBausteine
Wo ich klar abgrenze: Rechtliche Bewertungen – etwa nach Datenschutzrecht oder KI-Verordnung – gehören zu Ihrer Datenschutz- und Rechtsberatung. Ich sorge dafür, dass diese Stellen die technischen Fakten bekommen, die sie für ihre Bewertung brauchen, und übersetze deren Auflagen zurück in den Betriebsalltag.
Typische Fragen
Mit einer Tätigkeit, die häufig vorkommt, klar beschrieben ist und deren Ergebnis jemand ohnehin prüft – etwa Textentwürfe, Zusammenfassungen oder die Vorsortierung von Anfragen. Dort ist der Nutzen schnell messbar und der Schaden bei Fehlern begrenzt.
In der Praxis verändern sich zunächst Tätigkeiten, nicht Stellenpläne. Entscheidend ist, was Sie mit der frei werdenden Zeit machen: Wer das vorher klärt, gewinnt Kapazität. Wer es offenlässt, erzeugt Verunsicherung – und die bremst mehr, als die KI einspart. Mehr dazu →
Über eine Kombination aus klaren Regeln, geeigneten Werkzeugen und Aufklärung. Verbote allein funktionieren nicht – wer eine praktikable erlaubte Variante hat, nutzt keine heimliche. Die konkreten Vorgaben stimmen wir mit Ihrem Datenschutz ab.
Bei Systemen, die Verhalten oder Leistung erfassen können, ist Mitbestimmung ein Thema – die rechtliche Bewertung liegt bei Ihren Fachleuten. Praktisch gilt: Frühe Einbindung spart Zeit, weil die Sachfragen geklärt sind, bevor Fronten entstehen. Seite für Betriebsräte →
Für die meisten Anwendungsfälle im Mittelstand nicht. Es geht seltener um eigene Modelle als um die kluge Nutzung vorhandener Werkzeuge, sauber in Ihre Abläufe eingebettet. Wo doch entwickelt werden muss, kann ich den Aufwand einschätzen und die Umsetzung steuern.
Im Orientierungsgespräch gehen wir Ihre Abläufe durch und finden heraus, ob es lohnende Anwendungsfälle gibt – oder ob Ihr Geld anderswo besser aufgehoben ist.
Orientierungsgespräch vereinbarenWeitere Leistungsfelder
Von der Anforderung über die Auswahl bis zum Go-live.
Mehr erfahrenBeteiligung organisieren, Konflikte früh klären.
Mehr erfahrenKI verstehen und beurteilen können.
Mehr erfahrenZwölf typische Fälle mit konkretem Vorgehen.
Mehr erfahren