Start Software auswählen & einführen

Leistungsfeld 01

Erst verstehen, dann auswählen. Und dann erst einführen.

Die meisten teuren Überraschungen in Softwareprojekten entstehen am Anfang – wenn Anforderungen unvollständig bleiben und die Entscheidung auf Demos beruht. Ich sorge für eine belastbare Grundlage und bleibe bis zum laufenden Betrieb an Bord.

Arbeit an einer digitalen Lösung

Die Herausforderung

Ein Lastenheft, das niemand geschrieben hat, ist der teuerste Posten im Projekt.

Was ein Unternehmen wirklich braucht, weiß niemand allein: Die Geschäftsführung kennt die Ziele, die IT die Systeme, der Fachbereich die Sonderfälle. Erst wenn diese drei Bilder zusammengeführt sind, lässt sich beurteilen, welches System passt. Ohne diese Arbeit entscheidet der Demo-Charme – und die Rechnung kommt in der Einführung.

Woran Sie merken, dass die Grundlage fehlt: Die Anbieter bekommen unterschiedliche Informationen · niemand kann sagen, was das Projekt sparen soll · die Sonderfälle kommen erst im Test zur Sprache · die Fachabteilung sagt „so machen wir das aber nicht" – nach der Vertragsunterschrift.

Mein Vorgehen

Vier Etappen bis zum laufenden System

  1. 1

    Prozesse aufnehmen

    Abläufe dort erfassen, wo sie stattfinden – inklusive der Umwege, die niemand dokumentiert hat.

  2. 2

    Anforderungen schärfen

    Aus Wünschen werden priorisierte, prüfbare Anforderungen: Muss, Soll, Kann – schriftlich.

  3. 3

    System auswählen

    Anbieterneutral bewerten, mit echten Testfällen prüfen, Angebot und Vertrag plausibilisieren.

  4. 4

    Einführen & sichern

    Migration steuern, Key-User aufbauen, Rollout begleiten und nach dem Go-live nachschärfen.

Bausteine

Was ich konkret einbringe

Ich bewerte Systeme anbieterneutral – an meiner Empfehlung hängt keine Provision. Wenn Umsetzungskapazität fehlt, kann die REIMEDIA GmbH einspringen. Das ist ein Angebot, keine Bedingung: Wo ein anderer Dienstleister besser passt, sage ich es.

Typische Fragen

Was Kunden hier fragen

Wie lange dauert eine Anforderungsaufnahme?

Das hängt an Größe und Zahl der betroffenen Bereiche. Für einen abgegrenzten Prozess sind es oft wenige Tage, für eine komplette Warenwirtschaft mehrere Wochen. Ich sage Ihnen nach dem ersten Blick auf Ihre Struktur eine realistische Spanne – und was ich brauche, um sie einzuhalten.

Wir haben schon einen Anbieter im Blick. Lohnt sich die Vorarbeit noch?

Gerade dann. Wenn die Anforderungen sauber stehen, verhandeln Sie besser, erkennen Lücken vor der Unterschrift und haben im Streitfall eine Grundlage. Und falls der favorisierte Anbieter passt, bestätigt sich das schnell – dann haben Sie Sicherheit statt Hoffnung.

Standardsoftware oder Individualentwicklung?

Im Regelfall Standard, wo der Prozess üblich ist – und Individuallösung nur dort, wo Ihr Verfahren tatsächlich Ihr Wettbewerbsvorteil ist. Als Entwickler kann ich beide Wege beurteilen und weiß, was Anpassungen einer Standardsoftware auf Dauer kosten.

Übernehmen Sie die Projektleitung?

Ich kann sie übernehmen oder Ihre interne Projektleitung begleiten – beides kommt vor. Wichtiger als der Titel ist, dass eindeutig geklärt ist, wer entscheidet, wer zuarbeitet und wer eskaliert.

Was passiert nach dem Go-live?

Dort fängt die eigentliche Arbeit an. Ich prüfe, ob das System genutzt statt umgangen wird, baue Key-User auf und schärfe Prozesse nach. Erfahrungsgemäß entscheiden die ersten acht Wochen darüber, ob sich die Investition rechnet.

Wo steht Ihr Softwareprojekt gerade?

Ob am Anfang, mitten in der Auswahl oder schon in der schwierigen Einführungsphase – im Orientierungsgespräch sortieren wir den nächsten sinnvollen Schritt.

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